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Du fühlst… aber nicht mehr ganz

  • Autorenbild: AVA
    AVA
  • 25. März
  • 4 Min. Lesezeit

Es gibt eine Form von Blockade, die nicht laut ist und die sich über Jahre zu etwas Normalen geformt hat. Sie zeigt sich nicht als klares „Nein“, sondern eher als ein leises Nicht-Fühlen. Ein inneres Abgeschnitten-Sein von etwas, das eigentlich natürlich durch dich fließen möchte. Die Lust gehört genau in diesen Raum.Nicht nur als Sexualität, sondern als Lebensenergie und das wird bei den meisten vergessen. Als abgeschnittenes Thema betrachtet. Durch die Dualität des Themas, der Ambivalenz von Gut und Böse, pendeln wir uns oft nicht ein und leben im „zu viel“ oder „zu wenig“ Und hier geht es nicht darum, eine andere Person Frieden und Freude zu schenken. Hier geht es in erster Linie um DICH! Dieses feine Kribbeln, wenn du etwas wirklich willst. Als das tiefe „Ja“ im Körper. Als die Fähigkeit, dich hinzugeben, einem Moment, einem Menschen, dir selbst. Aus deiner Entscheidung heraus.


Wenn das Sakral Chakra blockiert ist, verändert sich genau diese Qualität.

Nicht, weil sie weg ist. Sondern weil sie nicht mehr frei zugänglich ist.

Viele Frauen beschreiben es nicht sofort als Blockade. Sie sagen Dinge wie: „Ich funktioniere, aber ich spüre mich nicht richtig.“ „Ich habe keine echte Lust, obwohl ich glaube, ich sollte.“ „Ich bin da, aber irgendwie nicht ganz.“ „Es ist normal, dass es einfach nachlässt.“

Und genau hier ist der Punkt, an dem du erkennen darfst, deine Lebensfreude stockt.

Das Sakral Chakra ist kein isoliertes Zentrum für Sexualität. Es ist der Ort in dir, an dem Gefühl, Bewegung, Sinnlichkeit und Kreativität zusammenlaufen. Wenn dieser Raum eng wird, wird auch deine Lust enger. Nicht unbedingt weniger, aber kontrollierter, angepasster, manchmal jedoch sogar komplett abgeschaltet. Selbstzweifel schleichen sich in dein System und die Spirale beginnt sich zu drehen, bis dein Körper reagiert und dir zeigt, so geht es nicht mehr weiter.

Selten hat das mit aktuellen Momenten zu tun. Natürlich sollen und müssen wir auf den Rhythmus unseres Körpers achten, IMMER spricht er sehr klar mit uns.

Doch, wenn er zu oft GEGEN dich spricht, sind es alte Erfahrungen, die sich im Körper gespeichert haben. Momente, in denen Lust mit Unsicherheit verknüpft war. Nähe mit Überforderung.Hingabe mit Kontrollverlust. Ein „Nein“ das zu oft übergangen wurde.

Und dein System ist klug.

Es sagt nicht: „Ich blockiere dich. “Es sagt: „Ich schütze dich.“

Nur dass dieser Schutz irgendwann beginnt, dich von dir selbst zu trennen. Sich zu einem eigenen Organismus entwickelt, der letztendlich aus einem ursprünglichen Schutzmechanismus zu einem Panzer wurde, den du irgendwann als „ist halt so“ deklarierst.

Dann wird Lust zu etwas, das du denkst, statt fühlst. Zu etwas, das du gibst, statt wirklich zu erleben. Zu etwas, das im Kopf stattfindet, während dein Körper still bleibt. Eine Pflicht, die es zu erfüllen gibt, um für dich Ruhe und Balance im Alltag zu schaffen.

Eine sakrale Blockade zeigt sich selten dramatisch -sie ist subtil.

Du vermeidest Tiefe, ohne es zu merken, weichst intensiven Gefühlen aus, hältst dich ein Stück zurück, obwohl du eigentlich mehr willst.

Oder du gehst ins Gegenteil: in Überkompensation. Zu viel, zu schnell, zu intensiv. Aber ohne echte Verbindung, immer mehr füllt sich diese Leere mit noch mehr Leere.

Beides hat die gleiche Wurzel: Der Körper fühlt sich nicht sicher genug, um sich wirklich zu öffnen.

Und genau hier liegt der Schlüssel.


Lust ist nichts, das man „aktivieren“ kann, indem man sie sucht. Sie entsteht, wenn dein System wieder Vertrauen fasst.

Wenn dein Körper spürt: Ich darf fühlen, ohne mich zu verlieren. Ich darf mich öffnen, ohne verletzt zu werden. Ich darf genießen, ohne etwas leisten zu müssen.

Das Sakral Chakra öffnet sich nicht durch Druck. Sondern durch Erlaubnis und du darfst dir alle Zeit der Welt dazu lassen, denn dein System hat auch lange sukzessive ZU gemacht.

Durch langsames Wieder-Spüren. Durch kleine Momente von Echtheit im Alltag.

Das kann etwas ganz Einfaches sein.

Wie bewusst Wasser über deine Haut laufen zu lassen. Dich zu bewegen, ohne Ziel. Ein Lied zu hören und wirklich hineinzugehen, statt nebenbei weiterzudenken.

Lust beginnt nicht im Außen.

Sie beginnt in diesen leisen Momenten, in denen du wieder bei dir ankommst.

Und vielleicht ist genau das die tiefste Wahrheit dahinter:

Dass Lust nie wirklich weg ist. Sie wartet nur darauf, dass du dich wieder sicher genug fühlst, sie zu fühlen.

Und das ist kein Ziel, das du erreichen musst. Es ist ein Raum, in den du zurückkehrst.

Und genau hier beginnt etwas, das oft falsch verstanden wird.

Die

ist nichts, dass du aktivierst oder erreichen musst, sie war die ganze Zeit da, als leise, ursprüngliche Kraft in dir, als genau die Energie, die auch deine Lust trägt, deine Sinnlichkeit, dein inneres Ja.

Sie beginnt sich nicht zu bewegen, weil du sie suchst, sondern in dem Moment, in dem dein Körper wieder spürt, dass er sich öffnen darf. Es ist kein Anknipsen, weil du es denkst, dass du es willst. Es ist eine Einladung, dich wieder zu finden, sich auf sich selbst EINZULASSEN.

Wenn du langsamer wirst und dich wieder zulässt, wenn du aufhörst dich zu kontrollieren und beginnst, dir selbst wirklich zu begegnen, entsteht diese Bewegung ganz von selbst, still, unaufgeregt und gleichzeitig so klar, dass du sie nicht mehr übergehen kannst, nicht weil du etwas tust, sondern weil du aufhörst, dich zurückzuhalten. In dieser Stille hast du die Möglichkeit, dich wahrhaftig kennenzulernen, dich vielleicht erstmals zu spüren.

Und gleichzeitig darfst du verstehen, dass dein System all das nicht ohne Grund lange gehalten hat, dass sich Schutzmechanismen aufgebaut haben, die du nicht einfach mit dem Kopf lösen kannst, sondern die gesehen und gehalten werden wollen.

Manchmal braucht es genau dafür einen Raum außerhalb von dir, einen Raum, in dem du nicht funktionieren musst, nicht kontrollieren musst, sondern einfach sein darfst, während sich dein System langsam wieder öffnet.

Nicht, weil dir jemand etwas „gibt“, sondern weil jemand den Raum hält, in dem du dich selbst wieder zulassen kannst.

Und vielleicht ist genau das die Wahrheit, die viele übersehen:

Dass Lust und Energie nie getrennt waren, sondern dass du dich von dir selbst entfernt hast, um dich zu schützen.

Und dass du jetzt nicht etwas Neues erschaffst…sondern dich erinnerst, wer du bist. LE LANI

 

 
 
 

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